Ein Ausflug nach Malaga

Eine Mietwagen-Rundreise durch Andalusien ist für viele Menschen der Inbegriff eines perfekten Sommerurlaubs. Schließlich ist der Landstrich für Kultur, Geschichte, Natur und gutes Essen bekannt. Zu den beliebtesten Ausflugszielen gehört die Stadt Málaga, die nach Sevilla die zweitgrößte Stadt Andalusiens ist. Gleich mehrere Tage könnte man sich die Zeit in der Stadt vertreiben, ohne dass Langeweile aufkommt.
Doch wie es bei einer Mietwagen-Rundreise so ist, plant man einen Städtetrip meistens nur für einen Tag ein.

5 Highlights, die man in Malaga gesehen haben muss, gibt es hier:

Zu den interessantesten Sehenswürdigkeiten der Stadt gehören die zahlreichen Kirchen und Kapellen sowie die Paläste, Brunnen und historischen Gärten. Allen voran ist die Kathedrale Santa Iglesia Catedral Basílica de la Encarnación zu nennen, eine ab 1528 von Christen umgestaltete Moschee. Im Inneren der Kirche, die vom Barock- und Renaissancestill geprägt ist, befindet sich außerdem ein tolles Museum. Weiter lesen …

Zur Tomatina nach Spanien

Tomaten Mallorca Tomatina Jedes Jahr Ende August zieht es mehr als 40.000 Teilnehmer in das spanische Bergdorf Buñol (Region Valencia), um an der Tomatina teilzunehmen. Doch was ist überhaupt die Tomatina?

Eine gute Frage, die sich schnell beantworten lässt. Es handelt sich um eine Tomatenschlacht, die den Höhepunkt des Stadtfestes zu Ehren des Stadtpatrons San Luis Bertrán bildet. Die Tomatina 2004 schaffte es sogar in das Guinness-Buch der Rekorde, als 38.000 Menschen sich 60 Minuten lang mit 125.000 Kilogramm überreifer Tomaten beschmissen haben.

Die Schlacht findet traditionell immer an einem Mittwoch statt und beginnt und endet mit einem Böllerschuss. Wenn der Startschuss gefallen ist, haben die Teilnehmer eine Stunde Zeit, um sich mit knapp 100.000 Tonnen gereifter Tomaten zu bewerfen. Kein Kleidungsstück ist dann mehr vor der roten Farbe sicher, genauso wenig wie die Häuserfassaden. Besuchern wird daher unbedingt empfohlen, alte Kleidung zu tragen.

In diesem Jahr findet die Tomatina übrigens am 27. August statt.

Barcelona – auf den Spuren von Antoni Gaudí

15967_web_R_K_by_Susanne K._pixelio.deDie Architektur von Barcelona ist unmittelbar mit dem Namen Antoni Gaudí verbunden. Der 1852 in Katalonien geborene Gaudí ist einer der bedeutendsten katalanischen Architekten und Designer des Modernisme. Mit viel Einfallsreichtum gelang es ihm plastische Bauausschmückungen, wie Eisen, Keramik, Mosaike und Buntglasfenster in seine Gebäude zu integrieren. Die Formen, die er wählte, waren dabei stets organisch und geschwungen, immer im Einklang mit natürlichen Elementen.
Seit 1984 gehören viele seiner Werke, die maßgeblich das Stadtbild von Barcelona prägen, zum Weltkulturerbe der UNESCO.

Zu den frühen Meisterwerken Gaudís gehört beispielsweise das Palau Güell in der Nähe der Rambla im Stadtteil Raval. Das Gebäude, das als eines der prächtigsten Bauwerke des Modernisme gilt, ähnelt einem venezianischen Palast, der mit zwei ovalen Toren an der Vorderseite versehen ist. Durch diese konnte man früher mit den Kutschen direkt in die Pferdeställe fahren. Weiter lesen …

Die schönsten Inseln Spaniens

Spanien war, ist und bleibt eines der beliebtesten Reiseziele Europas, besonders wenn es um einen spanischen Inselurlaub geht. Dabei steht nicht, wie vielleicht angenommen, die Baleareninsel Mallorca hoch im Kurs der Urlauber, sondern vielmehr die Kanarischen Inseln. Die schönsten Inseln Spaniens

So steht an der Spitze unangefochten Fuerteventura. Sie ist die zweitgrößte Insel der Kanaren und ein Paradies für Badeurlauber, Sonnenanbeter und Surfer. Aufgrund ihrer dünnen Besiedlung sind die Strände kaum überfüllt und man kann sich in Ruhe um den braunen Teint kümmern und im Meer baden. Während die Insel im Sommer durch eine eher wüstenähnliche Landschaft geprägt ist und eine einzigartige Ruhe versprüht, erstrahlt sie aufgrund der Regenfälle im Februar und März in einem wunderschönen Blütenkleid.
Zudem kommen auf Fuerteventura auch Aktivurlauber auf ihre Kosten. Sei es beim Surfen, Tauchen, Golfen oder Tennisspielen, hier sorgen verschiedene Aktivitäten für ausreichend Abwechslung.

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Spanien – hier ist die Maut am höchsten!

Auch in Spanien müssen Autofahrer für die Nutzung der Autobahnen, für die meisten Schnellstraßen sowie für einige Brücken und Tunnel Mautgebühren entrichten. Auf die kostenpflichtigen Strecken wird dabei mit bestimmten Verkehrsschildern hingewiesen, die mit einem blauen Hintergrund sowie einem weißen „A“ (Autovias) oder einem „AP“ (Autopistas) gekennzeichnet sind. Die zu entrichtende Summe ist dabei von der zurückgelegten Strecke und von der jeweiligen Fahrzeugkategorie abhängig.

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Unterschieden wird zwischen 3 Kategorien:

1. Motorräder, PKW, PKW mit einachsigem Anhänger sowie Wohnmobile
2. PKW mit zweiachsigem Anhänger und Autobusse
3. PKW mit Anhänger ab 2 Achsen, Busse ab 4 Achsen

Gezahlt wird an den Mautstationen, entweder beim Personal oder an Automaten. Achtung! Es kann nur bar oder per Kreditkarte gezahlt werden, also nicht mit normalen EC Karten. Die Maut wird automatisch auf bestimmten, mit „Telepeaje“, „VIA-T“ oder „T“ gekennzeichneten, Spuren durch die sogenannte VIA-T Box entrichtet. Eine solche Box kann für PKWs und Wohnmobile außerhalb Spanien nur bei tolltickets erworben werden und hat den Vorteil, dass man die reservierten Fahrspuren nutzen kann und nicht unnötig in der Spur für die manuelle Zahlung warten muss.

Von der Maut ausgenommen, sind übrigens die Stadtautobahnen, wie beispielsweise in Barcelona, Zaragoza, Madrid und Valencia. Gebührenfrei sind ebenfalls die Autobahnen auf den Kanarischen Inseln.