Fahrverbote bald auch in Berlin?

Auspuff AbgaseAuch in Berlin wird – wie z.B. in Hamburg und Stuttgart – vielerorts der EU-Grenzwert für Stickstoffdioxid (NO2) in der Luft überschritten. Die Deutsche Umwelthilfe hat daraufhin das Land Berlin verklagt. Das Urteil steht zwar noch aus, aber man bereitet sich in der Hauptstadt wohl schon auf die Einrichtung von Fahrverbotszonen für ältere Fahrzeuge vor.

Die Klage wird am 09.10.2018 vor dem Berliner Verwaltungsgericht verhandelt. Wenn die Deutsche Umwelthilfe ihre Klage gewinnt, dann muss der Berliner Senat wohl Fahrverbote für ältere Diesel-Fahrzeuge in den Luftreinhalteplan aufnehmen. Weiter lesen …

Ortsteile in Berlin. Heute: Schöneberg

Berlin KarteWährend der Berliner Teilung war das Rathaus Schöneberg das politische Zentrum Westberlins. Von hier aus lenkten namhafte Politiker wie Ernst Reuter und Willy Brandt die Geschicke der Stadt. Ebenso war es John F. Kennedy, der 1963 vor dem Rathaus Schöneberg – auf dem heutigen „John F. Kennedy Platz“ – seine berühmte Rede „Ich bin ein Berliner (..)“ hielt.

Obwohl sich die Geschäfte seit der Wiedervereinigung wieder auf die Bezirkspolitik von Tempelhof-Schöneberg beschränken, bleibt das Rathaus eines der geschichtsträchtigsten Sehenswürdigkeiten von Schöneberg. Allerdings ist das Gebäude mit dem wunderschönen Turm nicht das einzige Highlight, was der Ortsteil zu bieten hat. Wer sich unter die Schöneberger mischt, der erlebt ein Berlin voller Vielfalt.

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Berlin-Kaulsdorf

Berlin Kaulsdorf damals

Ortsschild BerlinDie Geschichte des heutigen Berliner Ortsteils Kaulsdorf begann vor mehr als 800 Jahren. Bereits im Jahr 1250 wurde die heute noch bestehende Kaulsdorfer Dorfkirche errichtet – das Bauwerk wurde in den folgenden Jahrhunderten allerdings so oft erweitert, umgebaut und instandgesetzt, das heute nicht mehr viel an den Ursprungsbau – einen einfachen Feldsteinbau im romanischen Stil – erinnert.

Das heutige Kaulsdorf entstand als Angerdorf um die Kirche herum – die Bewohner waren hauptsächlich Bauern. Ab 1869 hatte Berlin Kaulsdorf dann einen eigenen Bahnhof an der preußischen Ostbahn. Zu dieser Zeit wohnten im Dorf ungefähr 750 Menschen. Die Einwohnerzahl stieg in den folgenden Jahren stark an, vor allem entlang der Bahnstrecke. Weiter lesen …

Berlin Oberschöneweide

Berlin Oberschöneweide ist einer von 96 Ortsteilen in Berlin und befindet sich im Südosten der Stadt, im Bezirk Treptow-Köpenick.

Oberschöneweide damalsBerlin Oberschöneweide Spree

Erstmals schriftlich erwähnt wurde „Schöne Weyde“ in einem Reisebericht aus dem Jahr 1598 – von der namensgebenen Weide an den Uferwiesen der Spree ist heute nicht viel übrig. Denn vor allem die Industrialisierung hat in Oberschöneweide ihre Spuren hinterlassen, als sich am Nordufer

der Spree zahlreiche Industriebetriebe angesiedelt hatten. Dazu gehörten z.B. AEG, ein Kraftwerk, ein Kabelwerk und ein Gummiwerk.

Für die Arbeiter in den Fabriken wurde ab Ende des 19. Jahrhunderts auch Wohnraum in Oberschöneweide geschaffen, es wurden Brücken über die Spree gebaut und eine Anbindung an die Bahnstrecken geschaffen.

1920 wurde Oberschöneweide mit den umliegenden Ortsteilen nach Berlin eingemeindet. Die folgenden knapp 100 Jahre hinterließen natürlich Spuren: heftige Bombardements im 2. Weltkrieg, die Demontage und die Enteignung der Industriebetriebe Ende der 40er Jahre, Massenentlassungen, Schließungen und Privatisierungen nach der Wende. Weiter lesen …

Berlin Friedenau

In Berlin gibt es 96 Ortsteile. Einer von ihnen ist Friedenau. Der Ortsteil liegt im Südwesten von Berlin direkt an der Wannsee-Bahn südlich des Rings.

Obwohl Friedenau flächenmäßig zu den kleinsten Ortsteilen gehört, ist er – gemessen an der Bevölkerungsdichte – einer der größten. So leben in Friedenau ca. 28.277 Menschen.

Erzählt man anderen Berlinern von Friedenau, dann fallen oftmals zwei Wörter: spießig und langweilig. Das mag vielleicht früher so gewesen sein. Studenten und junge Familien, die neu nach Friedenau gezogen sind, wissen sicherlich etwas anderes zu berichten.

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