Ortsteile in Berlin: Tegel

Berlin KarteBei Berlin Tegel denken die meisten an den etwas in die Jahre gekommenen Flughafen im Norden der Stadt. Der eine oder andere denkt möglicherweise auch an die Justizvollzuganstalt Tegel. Dabei hat der Ortsteil des berliner Bezirks Reinickendorf noch sehr viel mehr zu bieten. Immerhin handelt es sich bei Tegel mit 33,7 km² Fläche um den zweitgrößten Ortsteil Berlins (nach Köpenick).

Sehenswürdigkeiten in Tegel

Viel länger als den Flughafen Berlin Tegel gibt es das Schloss Tegel. Es wird auch Humboldt-Schloss genannt, weil die Brüder Wilhelm und Alexander von Humboldt hier (in dem Vorgängergebäude) und auf dem benachbarten Gut Tegel viele Sommer ihrer Kindheit verbrachten. Das heutige Schloss ließ Wilhelm von Humboldt in den 1820er Jahren errichten, sein Architekt war dabei der berühmte Baumeister Karl Friedrich Schinkel. Heute wird das Schloss von den Nachfahren Wilhelm von Humboldts bewohnt. Man kann es im Rahmen von Führungen besichtigen und dabei auch das private Humboldt-Museum im Schloss besuchen. Weiter lesen …

Berlins Ortsteile im Profil: Berlin Wittenau

Berlin Ortsteil WittenauWittenau liegt im Norden Berlins und ist dem Bezirk Reinickendorf zugehörig. In dem Ortsteil leben heute knapp über 25.000 Menschen, Ende des 19. Jahrhunderts waren es weniger als 1.000. Obwohl Wittenau für den trendigen und etwas ausgefallenen Berliner heutzutage nicht gerade eine Anlaufstelle ist, haben wir uns auf die Spuren von Wittenau begeben und herausgefunden, warum sich ein Abstecher in den nördlichen Ortsteil trotzdem lohnen kann.

Geschichte im Schnelldurchlauf

Der Ortsteil Wittenau wird einigen Berlinern vielleicht noch unter dem Namen Dalldorf bekannt sein. So hieß Wittenau nämlich bis 1905. Da Dalldorf jedoch auch der Name der dort ansässigen Nervenklinik (Irrenanstalt zu Dalldorf) war – später in Karl-Bonhoeffer-Nervenklinik („Bonnies Ranch“) umbenannt -, hatte Dalldorf lange Zeit mit einem schlechten Ruf zu kämpfen. Weiter lesen …