Strom für die Straße

Ist die Zeit reif für Elektro-Mietwagen?
Foto: Eisenhans

Die Geschichte der Elektroautos

Man könnte meinen, die Idee zum Elektroauto wäre erst kürzlich aufgekommen. Die allgegenwärtige Diskussion um die Klimaerwärmung, der hohe CO2-Austoss und der übermäßige Energieverbrauch der heutigen Zeit sind aber nicht der Ursprung des Elektroautos.
Bereits am Anfang des 19. Jahrhunderts wurde die Elektromobilität um- und eingesetzt, Thomas Davenport erprobte seinen Elektromotor an einer Modelllok. Nur wenige Jahre später stellte Gustave Trouvé 1881 auf der Internationalen Elektrizitätsausstellung ein dreirädriges Automobil vor, das durch Elektrizität angetrieben wurde. Mit 12 km/h war es zwar nicht besonders schnell, dennoch ebnete das erste praxistaugliche Gefährt seiner Art den Weg für das Elektroauto.

Während sich die elektrisch betriebenen Automobile zu Anfang rasch verbreiteten und bald den größten Anteil am Autoverkehr ausmachten, begann schon bald der vermeintliche Siegeszug der Verbrennungsmotoren. Da jetzt nicht mehr gekurbelt werden musste, sondern der Anlasser für den Start der Motoren sorgte, wurden die Benzinmotoren immer populärer. Verstärkt wurden diese Umstände durch großangelegte Werbekampagnen der Hersteller und das zu diesem Zeitpunkt günstige Öl.

Die durch den Golfkrieg in den 1990er Jahren ausgelöste Ölkrise löste ein Umdenken aus. Sind Elektromotoren vielleicht doch das Konzept der Zukunft? Verschiedene Vorstöße der Hersteller durch VW oder PSA Peugeot Citroen verliefen zunächst wenig erfolgreich. Erst kleinere Firmen brachten den benötigten neunen Schwung: Der Tesla-Roadster oder auch der Elektro-Porsche von Ruf. Momentan ist der Hybridantrieb, die Kombination aus herkömmlichen Verbrennungsmotor und Elektromotor, die gebräuchlichste Variante. Fachleute gehen allerdings davon aus, dass diese „Zwischenlösung“ nur den Übergang zu den reinen Elektromotoren darstellt.

Die Technik

Der wohl markanteste Unterschied zwischen Elektro- und Verbrennungsmotor ist die Art, wie die Leistung abgerufen wird. Während der Verbrennungsmotor seine Leistung je nach Drehzahlverlauf unterschiedlich weiter gibt, stellen Elektromotoren ihre Nennleistung stufenlos zur Verfügung. Ein gutes Beispiel ist das An- bzw. Ausschalten des Lichts – es leuchtet eben oder nicht. Genauso verhält es sich mit der Leistung des Elektromotors. Der Aufbau des Motors ist wesentlich einfacher gestaltet, als beim Verbrennungsmotor. Ein Anlasser oder auch die Lichtmaschine werden ebenso wenig benötigt wie ein Getriebe, wodurch auch die Kupplung überflüssig wird.
Durch fehlende Teile, wie den Kraftstofftank, die Kraftstoffpumpe und weitere Baugruppen spart ein Elektroauto zwar an Gewicht – das hohe Gewicht des Akku relativiert den Vorteil allerdings wieder.

Elektroautos in der Mietwagenwelt

Es gibt erste kleinere Versuchsreihen in Deutschland, die exakt auf diesen Bereich abgestimmt sind: Mobilität kostengünstig und vor allen Dingen emissionsarm. Noch aber ist die Technik für den ganz großen Massenmarkt nicht ausbalanciert genug, die Reichweite zu kurz und die Auswahl zu gering. Die großen Hersteller in Europa sind sich zwar einig: Das Elektroauto wird den herkömmlichen Verbrennungsmotor ersetzen. Die Frage ist wann das passieren wird und zu welchem Preis – denn ein emissionsarmer Elektromotor alleine ist nicht genug, wenn der „getankte“ Strom genauso viel oder mehr Emissionen verursacht. Die CO2-Bilanz muss stimmen.
Sobald die günstigen Elektromietwagen verfügbar sind, können Sie diese auch bei mietwagen24 buchen. Bis dahin haben Sie bei uns eine große Auswahl an verbrauchsarmen Mietwagen, die Sie in praktisch allen Urlaubszielen mieten können.

Wir wünschen eine gute und vor allen Dingen emissionsarme Fahrt in den Urlaub!

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