Autobahnmaut in Frankreich

Wer mit dem Auto durch Frankreich fährt, der muss für die Benutzung der Autobahnen (Ausnahme Bretagne) sowie für einige Tunnel und Brücken Mautgebühren entrichten. Die Höhe der Maut hängt dabei von zwei Faktoren ab, nämlich von der jeweiligen Fahrzeugklasse/Fahrzeuggröße und von der Strecke. Zuständig für das etwa 11000 lange Straßennetz sind elf regionale Betreibergesellschaften, wobei sich einzelne Strecken noch in Staatshänden befinden.

Was bedeutet „Section à péage“?

In der Regel sind die gebührenpflichtigen Autobahnen mit den Hinweisschildern “ Section à péage“ versehen. Entrichtet wird entweder ein fester Betrag für kurze Streckenabschnitte oder es wird mittels eines Tickets, das man bei der Auffahrt auf die Strecke erhält und beim Verlassen wieder abgibt, bezahlt.

Um Stau oder zähflüssigen Verkehr zu vermeiden, ist bei der Bezahlung darauf zu achten, dass man sich in die richtige Fahrspur einordnet. Zu einen gibt es mit Personal besetzte Kassenhäuschen an denen man Bar oder mit Kreditkarte zahlen kann. Zum anderen gibt es Schalter, an denen nur die Kreditzahlung (Kennzeichen CB) möglich ist. Zu berücksichtigen sind außerdem die Spuren, die eigens für Abonnenten gelten und mit einem großen „T“ oder „télépéage“ gekennzeichnet sind.

Wo zahle ich in Frankreich keine Maut?

Von der Gebührenpflicht ausgeschlossen sind hingegen die Stadtumgehungsautobahnen von Paris, Lyon, Bordeaux und Marseille sowie einige Autobahnabschnitte in der Nähe der Grenze nach Deutschland.

So lässt sich die Maut in Frankreich berechnen

Eine nützliche Hilfe bei der Berechnung der anfallenden Gebühren ist die Seite www.autoroutes.fr. Einfach den Startpunkt und das Ziel eingeben und in null Komma nichts wird die Höhe der Maut berechnet.

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