Budapest – Vier Tipps von Einheimischen

Wer seinen nächsten Urlaub in Budapest plant, der sollte den Reiseführer jetzt mal kurz zur Seite legen und einfach mal den Tipps der Einheimischen lauschen. Neben den typischen Sehenswürdigkeiten hat die ungarische Hauptstadt nämlich noch vieles mehr zu bieten. Erst abseits der Touristenzentren offenbart sich die Stadt bekanntermaßen von ihrer schönsten und vor allem ehrlichsten Seite.

So befindet sich ein Geheimtipp direkt im Herzen Budapests. Auf dem Platz Gödör, der zwischen dem Parlament und der Großen Synagoge liegt, finden fast das ganze Jahr über zahlreiche Veranstaltungen und Konzerte statt. Besonders beliebt ist der Platz bei den jungen Einwohnern der Stadt.

Die richtige Spürnase brauchen Sie hingegen beim einzigen bekannten Parfümeur Ungarns, nämlich bei Zsolt Zólyomi. Immer der Nase nach gelangen Sie durch die engen, kopfsteingepflasterten Gassen von Pest in den Showroom des Duftexperten. Wen der Geruchssinn im Stich lässt, der kann sich an der auffälligen rosafarbenen Fassade des Hauses orientieren.

Einen Hauch von Charlie aus der Schokoladenfabrik verspricht das Süßwarengeschäft Sugar!.

Gekonnt setzen weiße Wände und helles Licht die süßen Versuchungen wie Weingummis, Bonbons, Lutscher, Minzbonbons, Marshmallows und kleine Kuchen in Szene. Verkauft werden außerdem Milchreis, Eiscreme, Smoothies und luftige Mousse. Also, einfach zugreifen, denn die Diät beginnt ja eh immer erst morgen.

Einen krönenden Abschluss bildet der versteckte botanische Garten Füvészkert der ELTE-Universität. Mit seinem ganz speziellen Charme ist er ein perfekter Ort für ausgiebige Spaziergänge und kleine Entdeckungen. Besonders sehenswert sind das Palmenhaus, in dem zahlreiche tropische Pflanzen zu sehen sind, und das Viktoria-Haus, in dem eine wunderschöne, tropische Wasserlilie nur einmal für zwei Nächte irgendwann zwischen Mitte August und Mitte September blüht.

Foto: Stuelpner  / pixelio.de

2 Kommentare zu „Budapest – Vier Tipps von Einheimischen“

  1. Sehr zu empfehlen in Budapest ist das National Tanz Teater auf der Budaer Burg, die vielen Bäder, ganz besonders die Thermalbäder. Nicht zu vergessen die guten ungarischen Weine. Schon Goethe trank in Budapest den Tokajer. Ganz besonders nach dem Ende des real existierenden Sozialismus 1989 steigerte sich die Qualität der ungarischen Weine exorbitant. Für Weintrinker in Ungarn interessant der jährlich erscheinende Weinführer Borkalauz.

    1. Hi Schnurzel,
      der ungarische Wein ist echt klasse, das stimmt. Budapest ist, wie auch Prag, eine meiner Lieblingsstädte. Im Herbst bin ich wieder für 5 Tage dort. Auf einen Mietwagen verzichte ich in Budapest gern, nehme lieber die Strassenbahn oder die U-Bahn, übrigens mit Baujahr ca. 1890 die älteste Untergrundbahn auf dem europäischen Kontinent.
      lát ön-ban Budapest, andi

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