Die schönsten griechischen Inseln

Mehr als 3000 Inseln gehören zu Griechenland – eine Auswahl der schönsten davon, wird immer nur eine subjektive Momentaufnahme sein.

Blick auf einen Ort an der Küste im Abendlicht

Wir präsentieren Ihnen also 12 griechische Inseln, die wir für die schönsten halten.

Kreta

Kreta ist die größte der griechischen Inseln und schon seit Jahren ein absoluter Touristenmagnet. In der Hochsaison, kann es mancherorts dann auch mal voll werden, aber dafür finden Sie auf Kreta alles an touristischer Infrastruktur, was das Herz begehrt: zwei Flughäfen, Mietwagenanbieter, öffentlichen Nahverkehr, Städte, Strände und vieles mehr.

Elafonissi: Kretas Traumstrand

Wer Urlaub auf Kreta macht, dem empfehlen wir einen Ausflug an die Südwestküste der Insel. Dort in der Präfektur Chania liegt die kleine Insel Elafonissi, die völlig zurecht für ihren traumhaften Strand berühmt ist. Elafonissi ist durch eine schmale Sandbank mit Kreta verbunden. Bei ruhiger See kann man zu Fuß durch das Meer zu Insel gehen, aber aufgepasst: bei Erwachsenen reicht das Wasser immer noch bis zur Hüfte.

Am Ziel angekommen werden Urlaubsträume wahr. Die vorgelagerten Korallenriffe dienen nicht nur als Wellenbrecher, sie sorgen im Wasser außerdem für ein phantastisches Lichterspiel.

Auch der ruhige Strand, der zum Baden und Entspannen einlädt, ist etwas ganz Besonderes. Er wird durch die kleinen Muschelteile rosa gefärbt.

Im Anschluss sollte man unbedingt noch die Insel erkunden. Elafonissi ist ein Naturschutzgebiet mit einem Tamariskenwald und vielen endemischen Pflanzen. Lohnenswert ist deshalb ein Spaziergang auf dem Lehrpfad.

Interessant ist auch eine Wanderung entlang des Trampelpfades, der direkt zu einem Leuchtturm auf einer kleinen Anhöhe führt. Direkt daneben steht eine kleine Kapelle aus den 70er Jahren.

Heraklion: Kretas Hauptstadt

Die größte Stadt auf Kreta sollten Sie sich auf jeden Fall anschauen! Die Hafenfestung Koules aus dem 16. Jahrhundert und der über 5 km lange Ring der venezianischen Festungsmauern sind nur zwei der vielen Sehenswürdigkeiten Heraklions. Auch ein Besuch im byzantinischen Museum sollte bei einem Besuch der Stadt nicht fehlen.

Rhodos

Rund 430 km von Athen entfernt, gelegen zwischen der Ägäis und dem Levantischen Meer, befindet sich Griechenlands viertgrößte Insel. Rhodos ist im Landesinneren sehr gebirgig, der Nord- und Südteil der Insel dafür deutlich flacher. Bei Besuchern beliebt ist die Insel zum Beispiel wegen ihrer 270 Sonnentage im Jahr, den langen Stränden und den Wäldern im Inselinneren. Rhodos ist seit Jahren ein beliebtes Reiseziel nicht nur für Strandurlauber, sondern auch für Kulturreisende und Kreuzfahrttouristen.

Zu jedem Rhodos-Besuch gehört ein Spaziergang durch vergangene Jahrhunderte in der Altstadt von Rhodos-Stadt. Hier hinterließen die verschiedenen Herrscher der Insel ihre steinernen Spuren. Die Neustadt ist zwar architektonisch unspektakulär, dafür findet man dort eine Vielzahl an Cafés, Restaurants, Bars und Diskotheken.

Möchte man dem Trubel in den Touristenhochburgen entgehen, findet man verhältnismäßig ruhige Strände im Süden von Rhodos. Besonders empfehlenswert sind hierbei der Strand zwischen Gennadí und Plimmíri sowie der Abschnitt zwischen Kattavia und Monólithos.

Ebenfalls zu empfehlen ist eine Wanderung entlang der Epta Piges (7 Quellen), die einen kleinen Bach bilden. An dessen Ufern befindet sich ein Ausflugslokal, in dem man im Schatten von Platanen regionale Spezialitäten genießen kann.

Eine sensationelle Aussicht hat man vom Kloster Tsambika, das auf einem Hügel oberhalb des gleichnamigen Strandes liegt. Die Straße endet ungefähr auf halber Strecke, ab dort muss man den Rest des Weges zu Fuß zurücklegen. Von der Aussicht trennen einen dann 350 Treppenstufen.

Die Akropolis von Lindos

Die Perle von Rhodos ist das Dorf Lindos mit seiner Akropolis. Die weißen Häuser schmiegen sich an den Hang, auf dem die imposante Akropolis thront. Heute gilt die Gemeinde als eine der bedeutendsten Stätten der Antike, die laut einer Geschichte von Lindos, dem Bruder von Ialysoss und Kamiros gegründet wurde.

Ein geeigneter Ausgangspunkt für einen Rundgang durch Lindos ist der Freiheitsplatz, auf dem ein von Quellwasser gespeister Brunnen mit steht. Noch vor einigen Jahren stellte dieser die Wasserversorgung für das ganze Dorf sicher. Gleich um die Ecke können Urlauber dann das „Lindos-Taxi“ quer durchs Dorf hinauf zur Akropolis nehmen. Gemeint ist aber nicht ein motorisiertes Gefährt, sondern vielmehr der Ritt auf einem Esel.

Ein weiteres Highlight ist die Marienkirche, die Maria Entschlafung geweiht wurde. Das Gotteshaus wurde im 14. Jahrhundert erbaut und 1490 vom Großmeister Pierre d’Aubusson restauriert. Um 1779 wurde die Kirche durch den Künstler Gregorios von Symi schließlich mit kunstvollen Wandmalereien versehen.

Im Anschluss sollte man noch ein wenig durch die schmalen Gassen des Ortes spazieren, um die mächtige, auf einem Hügel erbaute Stadtmauer zu besichtigen, die um eine mittelalterliche Burg erbaut wurde.

Euböa

Euböa ist die zweitgrößte Insel Griechenlands: ein Paradies im Mittelmeer und besonders für Individualreisende ein herrliches Reiseziel.

Dass sich nur wenige deutsche Touristen nach Euböa verirren, mag vor allem daran liegen, dass die Insel keinen Flughafen besitzt unur über das zwei Autostunden entfernte Athen, entweder per Fähre oder über eine Brücke, zu erreichen ist.

Wer die Anreise jedoch auf sich nimmt, wird mit einer wilden Schönheit und jeder Menge griechischer Ursprünglichkeit begrüßt. Die teilweise noch sehr holprigen Straßen führen zur schroffen Steilküste sowie ruhigen, nahezu verlassenen Stränden – Wanderer, Aktivurlauber und Surfer werden begeistert sein.

Kulturelle Highlights bietet der Ort Styra. Dort gibt es die sogenannten „Drachenhäuser“, uralte Hütten aus Stein, deren tonnenschwere Platten angeblich von Drachen geschleppt wurden.

Empfehlenswert sind auch Ausflüge zu den Thermalquellen im Küstenort Loutra Edipsou sowie zu den Ruinen von Eretria. Obwohl von der antiken Stadt kaum mehr als die Grundmauern erhalten sind, liegt auf der Anlage ein besonderer Zauber, der vom Museum auf der gegenüberliegenden Seite gelüftet wird.

Samos

Die Insel Samos in der östlichen Ägäis lädt zum Entspannen ein. An der Potami-Bucht können Sie in türkisblauem Wasser baden. Kultur und Geschichte erleben Sie in den antiken Befestigungsanlage von Pythagorio und bei der einzigen noch stehende Säule des Heratempels. Wenn Sie mit dem Mietwagen auf Samos unterwegs sind, können Sie die schönsten Strände und alle wichtigen Städte sowie Bauwerke schnell erreichen.

Mykonos

Nicht umsonst gehört Mykonos zu den beliebtesten Touristenzielen in Griechenland. In der direkten Umgebung liegen auch die Inseln Naxos, Delos und Tinos.

Der Mythologie nach entstand die Insel Mykonos durch eine Heldentat von Herakles. Dieser besiegte einige Riesen, warf sie ins Meer, wo sie zu Stein erstarrten: Die Geburtsstunde von Mykonos. Kulturbegeisterte können auf der Insel verschiedene Museen besuchen, architektonisch bemerkenswerte Kirchen besichtigen oder einfach ganz entspannt am Strand die Sonne genießen.

Naxos

Das Bade-Paradies schlechthin ist Naxos, wobei allein schon die Überfahrt mit der Fähre ein Erlebnis ist. Auf der Insel angekommen, gilt es dann sofort die fantastischen Sandstrände und das türkisfarbene Wasser zu genießen. Mit direkter Strandnähe besticht zum Beispiel das idyllische Örtchen Agios Prokopios, in dem es auch viele Tavernen gibt.

Paros

Westlich von Naxos liegt gleich die nächste Urlaubsinsel, nämlich Paros. Ihr Aushängeschild ist der Hauptort Parikia, denn dort steht die Katapoliani, die schönste Kirche Griechenlands.

Außerdem befinden sich auf Paros viele sehenswerte Klöster, wobei die meisten heute leer stehen. Lediglich 5 von ihnen sind heute von Mönchen und Nonnen bewohnt, so zum Beispiel die Klöster Longovardia und Christou Dasous.

Skiathos

Auf Skiathos wechseln sich imposante Steilküsten immer wieder mit traumhaften Sandstränden ab.
Lohnenswert ist auch ein Besuch von Skiathos Stadt, denn die Stadt hat sich trotz steigender Besucherzahlen ihre Ursprünglichkeit bewahrt. Zu den Sehenswürdigkeiten der Stadt gehören der Hafen sowie die Kathedrale, die eine große Anzahl von Ikonen und Relikten aus anderen Kirchen der Insel beherbergt.

Korfu

Die siebtgrößte Insel Griechenlands, gehört auf jeden Fall auch auf die Liste der schönsten griechischen Inseln. Schließlich ist Korfu der perfekte Ort für einen entspannenden Badeurlaub. Darüber hinaus ist die Insel so landschaftlich schön und vielfältig, dass man die Strände während des Urlaubs auch mal verlassen sollte. Korfu wird auch die grüne Insel genannt. Was das bedeutet, ist eigentlich selbsterklärend. Natur pur abseits der Haupttouristenorte!

Beispielsweise kann man Korfu im Rahmen ausgedehnter Wanderungen erkunden. Großer Beliebtheit erfreut sich der Corfu Trail, der einmal um die ganze Insel herumführt. Er ist rund 200 km lang und ist deshalb in verschiedenen Etappen zu bewältigen.

Eine andere Art die Schönheit der Insel kennenzulernen, ist eine Bootstour. Nur so entdeckt man Korfus versteckte Strände, Buchten und bizarre Felsformationen. Gestrandet im Paradies können Wagemutige von den Felsen springen, während andere am Strand in der Sonne faulenzen. Ebenso empfehlenswert ist das Schnorcheln durch die Unterwasserwelt des Ionischen Meeres..

Lefkas

Lefkas (Lefkada) verfügt angeblich über die schönsten Strände Griechenlands. Gleich drei Strände nennt die kleine Insel im Ionischen Meer sein Eigen – einer paradiesischer als der andere.

Einer von ihnen ist der Porto Katsiki. Der schmale Kiesstrand ist auf der einen Seite von majestätischen weißen Felsen umgeben, auf der anderen Seite mündet er direkt ins türkisblaue Meer. Am Nachmittag ereignet sich an dem Strand ein besonderes Naturschauspiel. Wenn die Sonne über dem Meer untergeht, erstrahlen die Felsen in verschiedenen Farben.

Eine echter Geheimtipp ist der Egremni Beach. Er ist von Touristenmengen bisher verschont geblieben. Das mag vor allem daran liegen, dass man ihn nur mit einem Schiff erreichen kann. Ein Erdbeben hat die Zufahrtsstraße 2015 völlig zerstört. Ob und wann die Straße repariert wird, ist noch unklar.

Neben Sandstränden hat Lefkas noch andere Sehenswürdigkeiten zu bieten. Das bergige Hinterland verfügt über viele Naturperlen. Dazu gehören zum Beispiel die inselweit bekannten Dimossari-Wasserfälle. Man erreicht sie zu Fuß von der **Stadt Nidri **aus. Sie bieten an heißen Tagen eine besondere Art der Abkühlung.

Nidri selbst gilt als Touristenmetropole der Insel. Hier gibt es eine Vielzahl von Geschäften, Cafés und Restaurants. Zudem kann man sich dort einen Mietwagen leihen, um eine Insel-Rundreise zu machen. Mit einem Boot kann man auch zur Nachbarinsel Meganissi fahren. Auf dieser ist die Meereshöhle Papanikolis besonders sehenswert.

Reise-Hinweis: Im Juli und August ist auf Lefkas besonders viel los. Dann strömen vor allem Urlauber aus Italien und Griechenland auf die Insel. Wer Lefkas gerne etwas ursprünglicher erleben möchte, sollte die Insel lieber im September oder Oktober besuchen.

Keffalonia

Eine bei deutschen Urlaubern nicht so bekannte griechische Insel ist Keffalonia im Ionischen Meer. Zu den Sehenswürdigkeiten dort gehören die Tropfsteinhöhle Drogarati, der Höhlensee von Mellissani und die roten Strände von Skala. Hervorragende Orte der Entspannung sind die stillen Buchten mit ihrem glasklaren Wasser.

Zakynthos

Zakynthos ist besonders für seine Steilküsten bekannt, die von großen und kleinen Höhlen durchzogen sind. Zu den beliebtesten Reisezielen auf Zakynthos gehört die Navagio-Bucht. In der Schmugglerbucht befindet sich das berühmte Schiffswrack von Zakynthos, das dort auf einem kleinen Strand liegt und von bis zu 200 Meter hohen Felswänden umgeben ist.

 

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