Die wilde Schönheit Bulgariens

Was hierzulande wohl die wenigsten wissen, am 24. Mai ist der Tag der kyrillischen Schrift. Dieser mag für uns nicht relevant sein, doch in Bulgarien beispielsweise ist das „Fest der Buchstaben“ ein wichtiges Ereignis, bei dem den Verfassern der slawischen Schrift mit Blumen und Gottesdiensten gedacht wird. Alexander Newski Kathedrale in Sofia

Ein Blick nach Bulgarien sollte man aber nicht nur am 24. Mai werfen. Die Republik in Südosteuropa ist nämlich ein wunderschönes Urlaubsland, das abseits der Touristenhochburgen, wie dem Goldstrand am Schwarzen Meer, mit ihrer wilden Natur und authentischer Atmosphäre besticht.

Zahlreiche Städte und Dörfer aus märchenhaften Steinhäusern liegen hier im Schutz der Naturlandschaften aus endlosen Wäldern, Bergen, tiefen Schluchten und Höhlen. Mitten im Rhodopen Gebirge liegt beispielsweise die Stadt Devin, die vor allem für ihre heilenden Mineralquellen bekannt ist. Außerdem gehören die Ruinen einer mittelalterlichen Nekropolis zu den Besonderheiten der Stadt. Die Funde der Nekropolis sind heutzutage in der Museumssammlung zu sehen.

Von Devin aus, hat man weiterhin einen fantastischen Blick auf das Berggebiet, durch das man hervorragend wandern kann, unter anderem zum Felsphänomen Slona (der Elefant).

 

Ergänzt wird Bulgariens Ursprünglichkeit durch die zahlreichen Renaissance-Orte, in denen sich zahlreiche historische Kirchen und Gebäude befinden. Sei es die beeindruckende Altstadt der Stadt Plovdiv, in der sich ein aus der Römerzeit stammendes Stadion sowie ein Amphitheater befinden, oder die antike Stadt Sofia. Zu den Sehenswürdigkeiten der Hauptstadt gehören die osmanische Banja-Baschi-Moschee, die Kathedrale Sweta Nedelja und das Reiterdenkmal von Zar Alexander.

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