Eine Stadt mit Geschichte

Plovdiv ist die zweitgrößte Stadt Bulgariens und kann auf eine Geschichte von mehr als 8.000 Jahren zurückblicken. Von den Thrakern auf drei Hügeln errichtet, war sie erst ein Teil des Römischen Reiches und später dem Osmanischen Reich zugehörig. Zu dieser Zeit wurde sie noch als „Drei Hügel Stadt“ bezeichnet und entwickelte sich zu einer der bedeutendsten Handelsstädte. Seit dem 18. Jahrhundert trägt die 340.000 Einwohner große Gemeinde den Namen Plovdiv, in der seitdem wieder bulgarische Lebensarten und Traditionen gepflegt werden, die bis heute allgegenwärtig sind.

Die historische Altstadt mit ihren Kopfsteinpflaster belegten Gassen ist der ganze Stolz von Plovdiv, denn hier befinden sich die meisten Sehenswürdigkeiten. Besonders beeindruckend ist die außergewöhnliche Zusammenstellung der Architektur, die von bulgarischen Baumeistern geprägt ist. Sie zeugt von Harmonie und kreativer Kraft, ein bisschen adlig, aber doch ganz einfach. Die Fassaden der Gebäude sind farblich aufeinander abgestimmt und werden durch wunderschön gestaltete Blumen- und Obstbaumgärten ergänzt.  

Heutzutage ist sie ein offenes Architekturmuseum mit mehr als 150 Kulturhäusern aus der Zeit der Wiedererweckung, die allesamt unter Denkmalschutz stehen. Während einige von ihnen als Wohnhäuser dienen,  beherbergen andere Museen, Galerien, Workshops, Restaurants und Pubs. Ein berühmtes Beispiel für den Barock von Plovdiv ist das Haus von Koiumjioglu, in dem sich heute das Volkskundemuseum befindet. Weitere Highlight sind das Haus von Georgiadi, das Haus von Nedkovich und das Haus von Chomaka.

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