Fünf ungewöhnliche Museen in Berlin

Bunt, individuell, unkorrekt und gegen den Strich – Berlin ist alles, nur nicht Mainstream! Wer in Berlin lebt, der liebt die Vielfalt und wer die Stadt besucht, der ist begeistert und will nie wieder weg. Genauso schräg wie die Menschen, die dort leben, sind nämlich beispielsweise auch einige der Museen der Stadt. Warum sollte es also immer nur die Museumsinsel sein? Außergewöhnlich steht Berlin schließlich auch ganz gut.

288119_web_R_K_B_by_Olaf Schneider_pixelio.deDen Auftakt von fünf besonderen Museen macht das Deutsche Currywurst Museum in Berlin-Mitte. Interaktiv erfahren Groß und Klein dort alles Wissenswertes rund um Berlins Wahrzeichen – von der Entstehungsschichte über die Beziehung zur Hauptstadt und zur Welt bis hin zur Zusammensetzung. Zu dem Museum gehören außerdem ein Museumsshop und ein Imbiss, in dem es selbstverständlich eine Currywurst gibt.

Das Unterwelten-Museum zählt ebenfalls zu den kulturellen Highlights der Stadt. Es befindet sich hinter der grünen Tür im U-Bhf. Gesundbrunnen und ist dem „Zivilen Luftschutz des Zweiten Weltkriegs“, dem Bombenkrieg und seinen Auswirkungen der neuzeitlichen Bodenfunde sowie der Munitionsbergung gewidmet. Zu beachten ist, dass das Museum nur in Kombination mit der Tour „Dunkle Welten“ besichtigt werden kann.

Weltoffen und tolerant, so ist Berlin. Ein Muss für Museumsliebhaber ist daher ein Besuch des Schwulen Museums in der Lützowstraße 73 (U Kürfürstenstr.). Seit 1985 bemüht sich das Museum um die Darstellung und Erforschung des schwulen Lebens. Weitere Schwerpunkte bilden die lesbischen, transidentischen, bisexuellen sowie queeren Lebensgeschichten, die in Kunst und Kultur dargestellt werden.

Einen Eindruck über das Leben der DDR können sich Neugierige in der Museumswohnung in Hellersdorf verschaffen. Die Wohnung besteht aus insgesamt drei Zimmern sowie einem Balkon und wurde 1986 vom VEB Wohnungsbaukombinat Cottbus gebaut. Die Ausstattung ist 100% DDR, von den Sesseln und Möbeln über die Gardinen bis hin zu den Eierbechern und dem Besteck. Sogar die Steckdosen, Lichtschalter und Türgriffe sind noch erhalten!

Zu guter Letzt gehört auch das Blinden-Museum in Steglitz zu den besonderen Museen der Stadt. Das Museum widmet sich der historischen Entwicklung des Blindenwesens und beherbergt vor allem die gängigen Hilfsmittel für das tägliche Leben sowie Arbeitsgeräte für das Berufsleben. In dem Versuchsraum haben die Besucher außerdem die Möglichkeit an einer Blindenschreibmaschine zu schreiben oder Spiele zu spielen, die eigens für Blinde entwickelt wurden.

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