Nichts für schwache Nerven

Die gefährlichsten Flughäfen der Welt
Die gefährlichsten Flughäfen der Welt

Fliegen kann ja schon recht schweißtreibend sein. Man gibt sein Leben in die Hände eines verantwortungsvollen Piloten, man schwebt fast 10 Kilometer über dem Erdboden und beim genaueren Überlegen stellt man fest, dass die riesigen Flieger scheinbar mühelos durch Luft gleiten. Etwas unheimlich, aber wer in die entfernten Länder dieser Welt reisen möchte, kommt um einen Flug meistens nicht herum. Und als seien die teilweisen langen Stunden in der Luft nicht genug, gibt es tatsächlich noch einige Start- und Landebahnen auf der Welt, die auch dem Piloten das eine oder andere graue Haar abverlangen.

Vor eine richtige Herausforderung werden Piloten am Flughafen Paro Bhutan gestellt. Umgeben von den Himalaya-Gipfeln dürfen nur speziell ausgebildete Piloten die Landebahn zwischen den bewaldeten Bergen anfliegen.

Ebenso ist das Landen auf dem Princess Juliana International Airport St. Maarten nichts für schwache Pilotennerven. Normalerweise eignet sich die Start- und Landebahn in der östlichen Karibik nur für kleine und mittelgroße Jets. Regelmäßig landen dort aber auch größere Flugzeuge wie beispielsweise eine Boeing 747. Dabei fliegen die Passagierflieger so tief über den Strand, sodass sie dabei fast den Sicherheitszaun berühren.

Ähnlich schwierig wird es auch auf dem Ronald Reagan National Airport in Washington, D.C. Der Flughafen befindet sich nicht nur in zentraler Lagre zwischen zwei Flugverbotszonen, auch die Gebäude wie das Pentagon und das CIA-Hauptquartier sollten beim Landen aus Sicherheitsgründen nicht berührt werden. Auch bei den Starts ist höchste Konzentration gefordert, denn wenn die Flieger nicht schnell an Höhe gewinnen, landen sie direkt im Weißen Haus.

Auf einen ordentlichen Rückenwind baut man am Matekane Air Strip in Lesotho. Bis der eigentliche Flug beginnt müssen die Flugzeuge einen über 60 Meter hohen Felsen herunterfahren. Hier wird bevorzugt mit Rückenwind und bergab gestartet.

Spektakulär wird es auf der Insel Barra (Hebriden), denn der Strand ist gleichzeitig die Landebahn. Folglich sind die Starts und Landungen von den Gezeiten abhängig.

Bild: Liveostockimages-Fotolia

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