Spanien – hier ist die Maut am höchsten!

Auch in Spanien müssen Autofahrer für die Nutzung der Autobahnen, für die meisten Schnellstraßen sowie für einige Brücken und Tunnel Mautgebühren entrichten. Auf die kostenpflichtigen Strecken wird dabei mit bestimmten Verkehrsschildern hingewiesen, die mit einem blauen Hintergrund sowie einem weißen „A“ (Autovias) oder einem „AP“ (Autopistas) gekennzeichnet sind. Die zu entrichtende Summe ist dabei von der zurückgelegten Strecke und von der jeweiligen Fahrzeugkategorie abhängig.

690790_web_R_K_by_Uwe Schlick_pixelio.de

Unterschieden wird zwischen 3 Kategorien:

1. Motorräder, PKW, PKW mit einachsigem Anhänger sowie Wohnmobile
2. PKW mit zweiachsigem Anhänger und Autobusse
3. PKW mit Anhänger ab 2 Achsen, Busse ab 4 Achsen

Gezahlt wird an den Mautstationen, entweder beim Personal oder an Automaten. Achtung! Es kann nur bar oder per Kreditkarte gezahlt werden, also nicht mit normalen EC Karten. Die Maut wird automatisch auf bestimmten, mit „Telepeaje“, „VIA-T“ oder „T“ gekennzeichneten, Spuren durch die sogenannte VIA-T Box entrichtet. Eine solche Box kann für PKWs und Wohnmobile außerhalb Spanien nur bei tolltickets erworben werden und hat den Vorteil, dass man die reservierten Fahrspuren nutzen kann und nicht unnötig in der Spur für die manuelle Zahlung warten muss.

Von der Maut ausgenommen, sind übrigens die Stadtautobahnen, wie beispielsweise in Barcelona, Zaragoza, Madrid und Valencia. Gebührenfrei sind ebenfalls die Autobahnen auf den Kanarischen Inseln.

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