Unterwegs in Australien

CORONA-Update: Das Auswärtige Amt hat für Australien zwar keine Reisewarnung ausgesprochen, rät aber von Reisen mit touristischem Hintergrund ab. Australien erlaubt derzeit keine Einreise für Personen ohne ständigen Aufenthaltstitel in „Down Under“. Außerdem kann es zu weiten Einschränkungen des Öffentlichen Lebens kommen, Fluglinien unterbrochen und Mietwagen-Stationen geschlossen sein. Australien kann aktuell die Ausbreitung des Virus bis auf wenige Ausnahmen stark verlangsamen . Bis SARS-Cov2 eingedämmt werden kann, empfehlen wir das strikte Einhalten der AHA-Regeln (Abstand, Hygiene, Alltagsmaske) und den jeweils geltenden Bestimmungen. Sie können sich über die tagesaktuelle Lage in den Medien oder auf der Seite des Auswärtigen Amtes informieren.

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Spektakuläre Landschaften vom Regenwald bis zur Wüste, weltbekannte Städte, unzählige Strände … Das sind nur drei von vielen Gründen, die Urlauber nach Australien locken.

Landkarte von Austrailien

Viele weitere gute Argumente für eine Reise nach Australien, haben wir hier zusammengefasst.

Sydney und New South Wales

Sandstrände, Weingüter und Sydney sind nur einige Vorzüge von New South Wales.

Nur knapp zwei Autostunden von Sydney entfernt befindet sich der Blue Mountains National Park. Während einer Buschland-Wanderung entdeckt man nicht nur verschiedene Tierarten, sondern erhascht hier und dort auch einen Blick auf spektakuläre Felsformationen.

Das Highlight der Blue Mountains sind die sogenannten Jenolan Caves, die bekanntesten Kalksteinhöhlen Australiens.

Sydney

Sydney ist eine Stadt der Superlative. Die größte Stadt des Kontinents, Heimat des größten Naturhafens der Welt und des bekanntesten Opernhauses der Erde. Letzteres bildet gemeinsam mit der Harbour Bridge das Wahrzeichen von Sydney.

Den besten Blick auf die Stadt hat man von der Aussichtsplattform des Sydney Tower. Aus 251 Metern Höhe hat man eine ganz andere Perspektive auf die Stadt. Besonders Wagemutige betreten von hier aus auch noch den Skywalk.

Eine kostenlose Aussicht bietet der North Head Lookout. Besonders bei Fotografen ist der Blick von dort auf Oper und Hafen beliebt.

Verschnaufpausen kann man in einem der Parks von Sydney einlegen oder in den Royal Botanic Gardens – und das ganze auch noch kostenlos.

Mehr über Sydney, Australien und die Geschichte des Landes lernt man in einem der Museen der Stadt. Kunstausstellung gibt es gratis im Museum of Contenmporary Art oder auch in der Art Gallery of NSW.

Country Way

Routen für einen Roadtrip gibt es in Australien wie Sand am Meer. Zu ihnen gehört zum Beispiel der Country Way an der Ostküste. Zwischen zwischen Sydney nach Rockhampton verläuft er kurvenreich durch die Landschaft und bietet an vielen Stellen spektakuläre Aussichten.

Zu den Highlights auf dem Country Way gehört die Goldene Gitarre in Tamworth. Am Ortseingang ragt sie 12 Meter in die Höhe und ist ein Symbol dafür, dass man sich direkt im Zentrum der Countrymusik befindet. Jedes Jahr im Januar findet in der Stadt das Tamworth Country Music Festival statt.

Entlang des Country Ways befinden sich außerdem einige der besten Weingüter des Landes. Sowohl im Hunter Valley als auch in der Gegend um Tamworth und in New England befinden sich zahlreiche renommierte Weingüter, die zu einer Weinverkostung einladen.

Das historische Highlight entlang der Strecke sind die Standing Stones in Glen Innes. Die 40 aufrecht stehenden Steine sind ein Symbol der keltischen Wurzeln der Einwohner. Viele von ihnen haben irische, schottische oder walisische Vorfahren.

Unterwegs in Queensland

Brisbane

Am Brisbane River und dessen Mündung in die Korallensee, liegt die gleichnamige Stadt. Im Stadtzentrum sind die Namen der Straßenzüge nach den Mitgliedern der englischen Königsfamilie benannt – männliche Straßennamen verlaufen von Nord nach Süd, die weiblichen von Ost nach West.

Im Gegensatz zu den anderen Großstädten Australiens ist die Bevölkerungsdichte in Brisbane mit knapp 380 Einwohnern je Quadratkilometer relativ gering. Ein Zeichen dafür sind die vielen Einfamilienhäuser im Queenslander Style, die bis in die 50er Jahre des 20. Jahrhunderts im großen Stil im Stadtzentrum gebaut wurden.

Optimale Surfbedingungen bieten die Strände der Gold Coast südlich von Brisbane. Bei der Snapper Rocks Superbank in der Nähe von Coolangatta gibt es die weltweit längsten Wellen. Ein Geheimtipp sind die versteckten Strände von Bribie und den Moreton Islands, denn hier können Surfer fast ungestört ihrer Leidenschaft frönen oder Anfänger ihre ersten Surfversuche unternehmen.

Australiens Sunshine Coast

Im Bundesstaat Queensland, ca. eine Autostunde entfernt von Brisbane befindet sich die australische Sunshine Coast – ein etwa 60 Kilometer langer Küstenabschnitt der alles bietet, was man sich für einen Badeurlaub nur wünschen kann.

Zum einen sind das natürlich die Strände – kilometerlang, breit und feinsandig. Urlauber und Urlauberinnen haben die Wahl zwischen Abschnitten mit wenig Seegang, wie zum Beispiel dem „Golden Beach“ oder dem „Shelly Beach“, die sich besonders gut zum Baden eignen und den Abschnitten mit mehr Seegang, die vor allem bei Surfern beliebt sind. Zu letzteren gehören zum Beispiel der „Kings Beach“ und „Happy Valley“.

Neben Baden und Surfen bietet die Sunshine Coast auch reichlich Gelegenheit zum Radfahren, Wandern, Kitesurfen oder Golfen.

Wer im Juni oder im Oktober an die Sunshine Coast kommt, hat die Gelegenheit riesige Buckelwale vor der Küste zu erleben. Bootstouren zum Whale Watching werden an vielen Orten entlang der Pazifikküste angeboten.

Tauchen am Great Barrier Reef

Zu den beliebtesten Reisezielen bei Unterwassersportlern gehört das Great Barrier Reef, das sich vom Norden Queenslands 2.300 Kilometer in den Süden erstreckt. Das Riff ist eines der artenreichsten Regionen der Welt und gehört daher auch zum Weltnaturerbe der UNESCO. Rund 1.500 Fisch- und 400 Korallenarten leben hier in ihrer natürlichen Umgebung und können ganzjährig von Tauchern bewundert werden.

Da das glasklare Wasser eine Sicht von bis zu 60 Meter in die Tiefe ermöglicht, muss man kein Tauchprofi sein, um sich von der Schönheit der Riffe zu überzeugen. Deshalb ist das „größte Aquarium“ der Welt auch hervorragend zum Schnorcheln geeignet.

Ein Muss für Wagemutige Taucher sind die Haifütterungen am Osprey Reef im nördlichen Great Barrier Reef.

Neben dem Great Barrier Reef gibt es noch weitere weltbekannte Tauchreviere in Queensland. So zum Beispiel das Wrack der „SS Yongala“. Das Dampfschiff sank während eines Sturms im Jahre 1911 und blieb lange Zeit unentdeckt. Heute dient das gut erhaltene Schiffswrack zahlreichen Meerestieren als Zuhause. Taucher sollten drauf gefasst sein, dass sie auf Manta- und Adlerrochen, Stierhaie, Schildkröten sowie Barrakudas treffen können.

Victoria

Der Bundesstaat Victoria im Südosten Australiens ist das wohl vielseitigste Reiseziel des Landes. Victoria bietet Abenteurern und Entdeckern dabei Naturwunder sowie zahlreiche Sehenswürdigkeiten.

Kein Weg führt in Victoria an Philip Island vorbei, denn dort kann man die weltweit größte Pinguinkolonie bestaunen. Bringt man genügend Zeit mit, kann man die Pinguine dabei beobachten, wie sie morgens in riesigen Gruppen zum Meer wandern, um dort Fisch für die Jungen zu fangen.

Mit auf eine Reise durch die Geschichte der Goldrausch-Ära wird man in Souvereign Hill genommen. Die Siedlung befindet sich in der Stadt Ballrat, in der im Jahr 1858 einer der größten australischen Gold-Nuggets aller Zeiten gefunden wurde. Souvereign Hill entstand auf etwa 24 ha als eine vollständig rekonstruierte Goldgräberstadt, in der Laienschauspieler die Goldrausch-Zeit wieder zum Leben erwecken.

Für den kulinarischen Höhepunkt sorgt schließlich ein Abstecher in die erstklassigen Weinregionen zwischen Yarra Valley und Mornington Peninsula. Hier kann man die Geschmackssinne nicht nur mit vielen edlen Tropfen verwöhnen, sondern auch mit anderen Spezialitäten der Weingüter aus der Region.

Melbourne

Melbourne wird auch als kreative Seele des Kontinents bezeichnet, deren kulturelles Herz der Federation Square ist. Weitere Highlights sind der fantastische Panrama-Blick vom Eureka Skydeck 88, eine Fahrt mit der City Circle Tram sowie ein Besuch des Melbourne Aquariums, in dem man neben Haien, Rochen und Seepferdchen noch andere faszinierende Lebewesen der Unterwasserwelt bewundern kann.

Wer Museen mag, wird Melbourne lieben. Im Jahr 2000 wurde das Melbourne Museum und damit der größte Museumskomplex auf der Südhalbkugel eröffnet.

Die Highlights der Great Ocean Road

Direkt hinter Melbourne beginnt die legendäre Great Ocean Road.

Sie ist die Traumstraße Australiens bzw. des Bundesstaates Victoria und als solche ein Muss bei einem Roadtrip durch Australien. Zwischen Torquay und Allansford finden Reisende auf einer Länge von 243 Kilometern eine Reihe von Sehenswürdigkeiten und Naturschönheiten.

Der Höhepunkt sind die gigantischen 12 Apostles, bis zu 60 Meter hohe im Meer stehende Kalkstein Felsen.

Ein absolutes Muss ist ein Aufstieg auf die Cape Otway Station oder besser gesagt auf den ältesten Leuchtturm des australischen Kontinents. Seit 1848 ist es die Aufgabe des Leuchtturms, die Schiffe vor der gefährlichen Küste zu warnen.

Die Spitze des Turms thront 90 Meter über dem Meeresspiegel, weshalb man von ihr einen fantastischen Blick auf die zerklüftete Küste hat. Zwischen Juni und Oktober haben Besucher sogar die Chance Wale zu beobachten.

Obwohl der Leuchtturm die Schiffe vor der schroffen Küste Victorias warnen soll, sind im Laufe der Jahrhunderte mehr als 180 Schiffe gesunken. Im Flagstaff Hill Maritime Village werden einige von ihnen, zumindest in Teilen ausgestellt.

Die „Loch Ard“ versinkt sogar jeder Abend aufs Neue, denn während einer einstündigen Laser- und Soundshow kämpfen Crew und Passagiere vergeblich gegen ihren Untergang. Tagsüber lädt das Museumsdorf auf eine Zeitreise zu den Seefahrern ein.

Ein Naturhighlight der Great Ocean Road ist das Tower Hill State Game Reserve. Wo einst ein Vulkankrater die Landschaft dominiert hat, befindet sich heute ein kleines Tierparadies. Inmitten der rund 300.000 Bäume leben nicht nur Koalas, Kängurus und Emus, sondern auch zahlreiche Vogelarten. Fünf verschiedene Routen laden zu halbstündigen Spaziergängen ein, bei denen man reichlich Fotomaterial zusammen bekommt.

Ein Trip durch das australische Outback

Für Australier ist „Outback“ ein sehr dehnbarer Begriff und beschreibt alle Orte in Australien, die sich fernab der Zivilisation befinden. Das betrifft ca. ein Viertel der Fläche des Landes. Dazu gehören nicht nur die extrem trockenen Gebiete in Westaustralien mit Temperaturen bis 50°C im Sommer, sondern beispielsweise auch der tropische Regenwald im Bundesstaat Queensland.

Sprechen Touristen vom australischen Outback, dann ist zumeist das „Red Centre“ gemeint, mit dem Uluṟu-Kata-Tjuṯa-Nationalpark und dem weltbekannten Inselberg Uluṟu.

Das Red Centre wird vom fast 3000 Kilometer langen Stuart Highway durchquert, von Port Augusta im Süden nach Darwin im Norden Australiens. Beinahe im Zentrum des Kontinents und ebenfalls am Stuart Highway, liegt Alice Springs, die einzige Stadt weit und breit. Von dort aus sind es dann „nur“ noch etwa 450 Kilometer bis zum Uluṟu (oder auch Ayers Rock).

Wer mit dem Mietwagen quer durch das Outback fahren möchte, findet an allen größeren Flughäfen, z.B. in Adelaide, Darwin oder Alice Springs die Büros der internationalen Autovermietungen. In vielen Fällen ist es möglich den Wagen an einer anderen Stelle wieder zurückzugeben, allerdings fallen hierfür bei größeren Entfernungen Einweggebühren von 1500 Euro und mehr an, zusätzlich zum Mietpreis für das Fahrzeug. Bei weitem günstiger ist es also, den Mietwagen wieder am Anmietort abzugeben.

Fahrten durch menschenleere Gebiete mit zum Teil extremen Temperaturen sollte man nur gut vorbereitet unternehmen. Dazu gehört ein ausführlicher Check des Fahrzeugs, mindestens ein Ersatzrad und ein Erste Hilfe Koffer. Reisende sollten beachten, dass es in vielen Gegenden keinen Handyempfang gibt, man im Falle einer Panne also nicht mal eben einen Abschleppdienst rufen kann. Ebenso wichtig sind ausreichend Kraftstoff und ausreichend Trinkwasser. Gerade bei letzterem gilt: lieber zu viel als zu wenig. Außerdem empfiehlt es sich, sich vor Reisebeginn online über den Zustand der Straßen zu informieren, um Überraschungen zu vermeiden.

Darwin und Umgebung

Müsste man die australische Stadt Darwin mit nur einem Wort beschreiben, dann wohl am ehesten mit multikulturell. Gleich 75 verschiedene Nationalitäten leben in der nördlichsten Großstadt des Landes, wobei die größte Mehrheit Aborigines und Torres-Strait-Insulaner sind.

Etwa 120.000 Einwohner leben in der nördlichsten Stadt Australiens. Seit der Gründung Darwins im Jahr 1869 musste die Stadt mehrmals den Kräften der Natur trotzen: Drei Zyklone zerstörten die Stadt jeweils fast vollständig, bevor sie jedes Mal wieder neu aufgebaut wurde.

Darwin ist nicht nur ein beliebtes Ziel für Backpacker, sondern auch ein wichtiger Knotenpunkt, wenn eine Reise vom Darwin International Airport nach Ozeanien oder Asien geplant ist.

Selbstverständlich gibt es in und um Darwin auch eine Menge zu entdecken. Unbedingt zu empfehlen ist ein Besuch des Kakadu Nationalparks, der zu den schönsten Nationalparks des Landes gehört.

In den Landschaften aus wild-rauen Sandsteinflanken, weitläufigen Waldgebieten sowie riesigen Feuchtgebieten haben unzählige Tiere und Pflanzen ein ideales Zuhause gefunden. Neben wilden Tieren, wie beispielsweise Krokodilen, befinden sich in dem Park außerdem umfangreiche Sammlungen an Felsmalereien, die auf eine enge Verbindung zu den Ureinwohnern hinweisen.

Ein weiteres Highlight, das man sich nicht entgehen lassen sollte, ist ein Besuch des Mindil Beach, an dem der Sonnenuntergang in den verschiedensten Farben zu sehen ist. Dabei lohnt sich auch ein Bummel über die Mindil Beach Sunset Markets in der Gilruth Avenue. Neben zahlreichen Live-Bands und Straßenkünstlern, suchen an den kleinen Ständen Schmuck, Souvenirs sowie andere schöne Dinge einen neuen Besitzer.

Rund um Alice Springs

Alice Springs liegt im Herzen des „Red Centres“, der berühmten rotsandigen Halbwüste des Outbacks im Northern Territory. Ganz egal, wohin beim Verlassen der Stadt blickt, die rote Sandwüste erstreckt sich in alle Himmelsrichtungen.

Deshalb ist Alice Springs der ideale Ausgangspunkt, um die ganze Vielfalt des Outbacks zu erleben. So zum Beispiel den West MacDonnell Ranges Nationalpark. Die MacDonnell Ranges sind die am besten zugänglichen Bergketten Zentralaustraliens. Besucher zieht es vor allem wegen der beeindruckenden Schluchten und Wasserlöcher hier hin. Die vielleicht beeindruckendste Schlucht ist Standley Chasm. Rund 100 Meter ragen hier die Quarzitwände, die in der Sonne in rotbraunen Farben erleuchten, in den Himmel.

Rund 70 Kilometer südlich von Alice Springs befindet sich der Rainbow Valley Nature Park. Ähnlich wie bei Uluṟu färben sich auch hier die Sandsteinfelsen. Wie bunt das Farbenspiel wird, hängt vor allem vom Stand der Sonne ab.

Im Anschluss sollte man unbedingt weitere 50 Kilometer auf sich nehmen, um im Henbury Meteorite Craters Reserve die zwölf Meteoritenkrater zu bestaunen. Diese wurden vor tausenden Jahren durch den Einschlag eines Meteoriten geformt.

Ebenfalls gut mit dem Mietwagen ist eines der bekanntesten Wahrzeichen Australiens zu erreichen. Die Rede ist von dem Weltnaturerbe Uluṟu. Das rote Massiv liegt im Herzen des Uluru Kata Tjuta National Parks und bietet inmitten der Wüstenlandschaft einen magischen Anblick. Der Berg ein heiliger Ort der Aborigines und von großer spiritueller Bedeutung.

Perth und Western Australia

Perth ist zwar die isolierteste Stadt der Welt, umgeben von wunderschönen Landschaften ist sie jedoch ein idealer Startpunkt für einen Roadtrip.

Bevor es los geht geht, gilt es vorher noch die Stadt zu entdecken. Im Herzen von Perth befindet sich die grüne Lunge, der Kings Park. Neben einer riesigen Anzahl liebevoll gepflegter Pflanzen, genießt man dort von der Erhebung Mt. Eliza außerdem einen fantastischen Blick auf die Stadt.

Weitere empfehlenswerte Sehenswürdigkeiten sind die Swan Brauerei, die Einkaufsgasse London Court, das Western Australia Museum, der Zoo sowie das Unterwasseraquarium.

Wenn man anschließend im Mietwagen sitzt, geht zuerst einmal rund 20 Kilometer in den Süden, ehe man das idyllische Hafenstädtchen Fremantle erreicht. Wie gemalt reihen sich hier herausgeputzte Gebäude aneinander, darunter auch das zwölfeckige Round House sowie die viktorianische Town Hall. Neben einem Besuch des Fremantle Markets in den 100 Jahre alten Markthallen gehört ein Abstecher in das Western Australian Maritime Museum außerdem zu einem sehenswerten Programmpunkt.

In direkter Nähe befindet sich das Naturparadies auf der Insel Rottnest Island. Hier sind es vor allem die weißen Sandstrände und die unberührten Landschaften, die Aktivurlauber und Naturliebhaber gleichermaßen begeistern.

Nordöstlich von Perth befindet sich mit dem Avon-Valley-Nationalpark schließlich ein weiteres Naturhighlight. Unzählige Tierarten sind dort beheimatet, darunter auch der Graufächerschwanz, der Ameisenigel, Kängurus sowie seltene Schwarzschwanz-Beutelmarder. Faszinierend sind dort auch die majestätischen Jarrah-Wälder.

Ein Roadtrip durch Tasmanien

Tasmanien bietet eine gange Reihe an Sehenswürdigkeiten, wie beispielsweise die ehemalige Sträflingskolonie Port Arthur oder die denkmalgeschützten Häuser der Hauptstadt Hobart.

Sowieso lohnt sich  ein Ausflug nach Hobart, denn die am Fuße des Mount Wellington gelegene Stadt besticht durch ihr multikulturelles Flair. Sei es der Hafen mit den kleinen Fischerbooten, die zahlreichen Häuser im georgianischen Stil oder das älteste Stadtviertel Battery Point.

Ein weiteres Muss in Tasmanien ist ein Besuch des Freycinet Nationalparks. Geprägt von zerklüfteten Gipfeln, die je nach Stand der Sonne in ein zartes rosa getaucht werden, bietet sich der Nationalpark wunderbar für kürzere und längere Wanderungen an.

Ebenfalls zu empfehlen, ist ein Abstecher zum Cradle-Mountain-Lake-St.-Clair-Nationalpark. Nähert man sich dem Park aus südlicher Richtung, erreicht man den See St. Clair mit dem großartigen Gebirgspanorama hinter der Derwent Bridge. Diverse Wasserfälle, tiefe Schluchten, zahlreiche Seen sowie die alpinen Moore sind die zusätzlichen Highlights des wohl schönsten Nationalparks Tasmaniens.

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