Wer baut eigentlich die Straßen?

Asphaltbauer StraßenbauerFerien sind Hauptreisezeiten und in diesen wird es auf Deutschlands Straßen ganz schön voll. Vor allem an den Wochenenden, wenn der Bettenwechsel stattfindet, staut es sich auf vielen Autobahnen und Fernstraßen. Wenn bei dem großen Verkehrsaufkommen dann noch die Baustellen dazukommen, ist das Chaos perfekt. Für viele Reisende heißt es Fuß runter vom Gaspedal und Geduld haben.

Die Männer in orange

Wer mal wieder mitten im Stau steht und einfach nicht vorwärts kommt, der wird sich bei der einen oder anderen Baustelle vielleicht schon mal gefragt haben, wer eigentlich die Männer in orange sind, die zum Teil bei brüllender Hitze Straßenschäden ausbessern oder eine neue Fahrbahn bauen? Die Antwort ist simpel: Asphaltbauer. Ihre Aufgabe ist es, uns den Weg zu bereiten.

Von wegen Zuckerschlecken

Doch wie viele Wege ist auch der zu einer neuen Fahrbahn alles andere als ein Spaziergang. Bereits in den frühen Morgenstunden, wenn viele noch in den Betten schlummern, beginnt für die Asphaltbauer der Arbeitstag. In einer Baukolonne geht es direkt zur Baustelle. Wenn nicht gerade der Neubau einer Fahrbahn ansteht, müssen Straßen, Brücken und Parkplätze saniert oder Parkplatzdächer gegen Regen abgedichtet werden.

Die Arbeit des Asphaltbauers ist dabei alles andere als ein Kinderspiel. Der Job ist körperlich anspruchsvoll, da viele Arbeiten in gebückter Haltung oder auf den Knien erledigt werden. Wenn der Asphalt gegossen wird, herrschen mitunter schweißtreibende 230 °C. Darüber hinaus haben Asphaltbauer mit unangenehemen Gerüchen, Dämpfen und Staub zu kämpfen. Hinzu kommt das Arbeiten bei Wind und Wetter und zum Teil im Schichtbetrieb erledigt werden. Genauso müssen sich Asphaltbauer genauestens mit den materialtypischen Eigenschaften auskennen. Schließlich sollen die Straßenbeläge so lange wie möglich halten.

Wir sagen Danke!

Wer so hart dafür arbeitet, dass wir auf Straßen fahren, die eben wie Start- und Landebahnen sind, der hat unseren Dank verdient. Ohne die Asphaltbauer wäre man auf Deutschlands Straßen definitiv nicht so schnell unterwegs.

 

5 Kommentare zu „Wer baut eigentlich die Straßen?“

  1. Ich habe mich schon öfter gefragt, wer auf den Autobahnen eigentlich dafür verantwortlich ist, mit dem Hydraulikhammer die Straße aufzubrechen, um anschließend neuen Asphalt zu verlegen. Gut zu wissen, dass es sich bei den zumeist männlichen Personen mit den orangefarbenen Westen um Asphaltbauer handelt. Jetzt muss ich nur noch die Frage von meinem vierjährigen Sohn beantworten, wo man solche Hydraulikbohrer kaufen kann.

  2. Vielen Dank für die Informationen darüber, wie Straßen gebaut werden. Mein Freund hofft, eine Straße mithilfe eines Hydraulikhammers bauen zu können. Ich werde diesen Blog über den Straßenbau mit ihm teilen.

  3. Leviticus Bennett

    Dies ist ein sehr interessanter Artikel über den Asphalteinbau. Ich habe bereits einige Artikel darüber gelesen. Ich könnte mir vorstellen, dass die Bauarbeiter ihren Asphalt aus einer Mischanlage beziehen müssen.

  4. Vielen Dank für den Beitrag zum Straßenbau. Mein Onkel hat vor kurzem gesehen, wie neue 3D Vermessungen vorgenommen werden, um eine neue Straße zu bauen. Gut zu wissen, dass die Arbeit des Asphaltbauers keineswegs leicht ist und man bei hohen Temperaturen arbeitet.

  5. In unserer Straße ist aktuell eine längere Baustelle. Es werden neue Leitungen verlegt und generell die Straße saniert. Ich stehe jeden Tag mit meinem Kind da, weil es so spannend ist, die Bauarbeiten zu beobachten. Es ist wirklich interessant, wie der Ablauf und die unterschiedlichen Vorgehensweisen sind. Mir war zum Beispiel nicht bewusst, dass der Asphalt so heiß ist, wenn er gegossen wird.

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